Kritiken

 

“Ms. Damrau was an extraordinary Violetta, singing with big, plush yet focused sound, taking enormous but well-calculated dramatic liberties during Violetta’s moments of soulful reflection and wrenching despair over her illness.”

New York Times

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„Die deutsche Sopranistin Diana Damrau ist eine wunderbare Violetta Valéry. Ihre herrlich schönen und stabilen Höhen sind sehr intensiv und schweben über allem – selbst im Flüstergesang. Ihre Stimme ist leicht, luftig, ätherisch, tänzelnd, spritzig – dabei immer gleichzeitig kraftvoll und dicht. Sie hat auch in längsten Phrasen immer genug Luft und glänzt mit dramatischem und emotionalem Gesang, stellenweise singt sie sehr zart und zerbrechlich. Ihr gewaltiges „Niemals!“ nach der brutalen Trennungs-Aufforderung von Giorgio Germont geht durch Mark und Bein. Es macht Freude ihr zuzuhören, und immer wieder bringt sie das Herz zum Lächeln.

Und Diana Damrau spielt „La Traviata“, „die vom Wege Abgekommene“, großartig! Die Star-Sopranistin fühlt sich auf der Bühne sichtlich wohl und hat spürbar Spaß an Gesang und Spiel. Ihre Bühnenpräsenz ist enorm!“

Klassik-begeistert

„Il n’y avait pas un instant de relâchement dans la concentration, Diana Damrau s’est donnée corps et âme à un rôle auquel elle a su conférer, au fil des années, une coloration personnelle. Sa Violetta est une maîtresse femme, qui choisit son destin, qui ne lâche jamais, et que seule la maladie fera tomber. Aujourd’hui la voix de Diana Damrau semble avoir atteint une plénitude que l’on voudrait figer dans le temps.“
ForumOpéra

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Klassik am Odeonsplatz

„Wer will denn Orchesterstücke aus einer Oper hören, wenn nebenan Bayerns Primadonna assoluta in der Garderobe wartet?

Dabei versteht sich Diana Damrau auf platzreife Wirkungen: Sie kokettierte ganz zauberhaft als Manon, steckte beim Applaus dem Dirigenten Cristian Macelaru ein Blümchen an und warf den Strauß anschließend in Richtung Publikum.“

Abendzeitung München

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„Diana Damrau ist als Maria Stuarda eine Naturgewalt. Wie sie sich reckt und mit kindlicher Freude beim ersten Spaziergang im Garten die Blumen begrüßt! Wie sich die Miene verdüstert, als Leicester von Elisabeth spricht, wie sie in Haltung und Ausstrahlung verschmilzt mit ihrer Figur. Damrau ist eine der größten Sänger- Darstellerinnen unserer Zeit. Eine, die sich mit Haut und Haaren in die Rolle stürzt, man spürt: weil sie muss, weil sie gar nicht anders kann. Und die dabei bezwingend singt, mit der Dynamik spielt, Töne kometenhaft lang aushält, zwischen Höllentiefe und Engelshöhen alles auslotet, was die Partie zu bieten hat – der sie eine ungeheure Farblichkeit verleiht. Grandios.“

Der Tagesspiegel

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„Ersten großen Jubel erntete Damrau mit der berühmten Arie der Violetta aus „La Traviata“, in der nicht nur die Leuchtkraft ihres Ausnahmesoprans, sondern auch ihre viel gerühmte Koloraturgewandtheit großartig zur Geltung kam… Nach der Pause, als sie sich – angepasst an die ernsten Vorträge des zweiten Teils – in roter, golddurchwirkter Abendrobe mit schwarzer, langer Stola präsentierte, sang sie die Arie der Desdemona („Otello“), die ahnt, dass ihr grundlos eifersüchtiger Gatte sie töten werde. Die Zuhörer waren restlos begeistert, Bravorufe mischten sich zunehmend in den brausenden Applaus.“

RP Online (Viersen)

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„Und mit ihrer ersten Maria Stuarda erhärtet Diana Damrau aufs Neue, dass sie – wie etwa Jonas Kaufmann, wie Michael Volle – zu den wenigen Deutschen gehört, die auch im nichtdeutschen Fach Weltruhm beanspruchen dürfen. Für Zürich markiert sie buchstäblich eine vokale Zeitenwende. Denn dieses Debüt beendet definitiv die jahrzehntelange Ära Gruberova. Es ist ein gleichsam „moderneres“ Singen, das zu ihrem Triumph führt: nicht mehr die – selbstredend wundersame – verschleierte Stimme der Edita Gruberova, nicht mehr ihr gleitender Zierrat, dem alles zum Legato wurde. Sondern: fast gläsern klar das alles, gestochen die Koloraturen, doch auch ihre Pianissimo-Wonnen sind extraordinär, die Phrasierungen bestechend, und der Gesamteindruck wirkt ausgesprochen ungekünstelt, lässt auch dramatische Eruptionen zu.“

Badische Zeitung

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Liederabend Tour

„El humor del Cancionero italiano suele ser también patrimonio femenino y Damrau ha demostrado ser una traductora sutil y alerta de las pinceladas cómicas que Wolf va dejando caer aquí y allá, en las que sabe arropar la voz con gestos y ademanes nunca exagerados.“

El País (Madrid)

„La ventaja de Damrau sobre otras sopranos lírico-ligeras coloratura era y es la de que su instrumento posee una cierta carnosidad, una pulpa lírica más compacta, un cuerpo más presente. Como se pudo apreciar en su fenomenal Zerbinetta de Ariadne en Naxos del Real hace ya años. Y como se ha podido comprobar en este aclamado recital, coronado por hasta seis bises.“

Beckmesser (Madrid)

„Diana Damrau si dimostra completamente a suo agio nell’interpretazione di questi brevissimi ma intensi Lieder anche con la mimica del volto e del corpo, strappando il riso al pubblico presente; essi calzano perfettamente con il carattere poliedrico, brillante e ironico e dalle spiccate doti attoriali del soprano tedesco.“

Opera Click (Milan)

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„Richard Strauss’s Four Last Songs (1948, premiered posthumously in 1950) benefitted from a singer-friendly conductor and the inestimable presence of Diana Damrau. She was wonderful, confiding and communicative from the off – ‘Frühling’ – never forcing the highest-lying passages, and painting the words with meaning, not least in ‘September’, aided by pastel-shaded orchestral colouring of equal importance, its envoi now giving David Pyatt an opportunity to display his prowess on the horn, floated raptly.

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„Diana Damraus Sopran hat in seiner natürlichen Entwicklung das ursprüngliche Metier des Koloraturfachs längst verlassen, die strahlende glockenreine Stimme tendiert nun mehr in jugendlich dramatische Gefilde voll sinnlicher Wärme. Dem Wolf `schen Liedkosmos begegnete die Sängerin in hinreißend variierten Tongebungen mal naiv, kokett, mal verführerisch, mal gebrochen komisch. Wie selbstverständlich verband Damrau kapriziöse mädchenhafte Süße mit herb-ernstem Pathos, spannte Melodienbögen ob kurz oder auf großem Atem in Verbindung ihres herrlichen Timbres zu vollendeter Schönheit. Lakonisch hinterfragend, vokal fein nuanciert erklangen Man sagte mir, deine Mutter wollt´s nicht oder frech ironisch, kratzbürstig in perfekter Intonation Wer rief dich denn? Schelmisch zweideutig zu variierten Sopranlagen Mein Liebster ist so klein.

Der Neue Merker (Baden-Baden)

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