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“Den „Flieder“ sang sie zwar ebenfalls in sich gekehrt, aber fokussierter als den Mendelssohn. „Dämmerung“ aus den „Zwölf Liedern“ ist eine verhaltene Gefühlsstudie voll Sehnsucht, in der die Harfe die Höhen füllt, die die Stimme eben verlassen hat. Als spräche sie aus, was die Stimme nicht sagen kann. Damrau hatte in de Maistre einen selbstbewussten Partner, der seine Arrangements als gleichwertig neben dem Gesang versteht. Beide ergänzten sich wunderbar, vor allem in den skurrileren Poulenc-Liedern, in denen man nie weiß, ob es um Nonsense geht oder ob da doch etwas unheimlich Ungreifbares in der Musik liegt.”

Wa.de (Dortmund)

“Fünf Lieder aus der Feder von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffneten den interessanten Liederabend und Diana Damrau schenkte diesen kompositorisch phantasievollen Miniaturen die vortreffliche harmonische Akkuratesse. So erschien Auf den Flügeln des Gesangs quasi als Leitfaden des gesamten Programms und in lichtvoller Sprache grundierte Damrau mit ihrem immer noch mädchenhaft schwerelosen Sopran die strukturellen Details der melodischen Tonsprache auch während der Folge-Lieder u.a. Suleika oder zum wunderbar differenziert vorgetragenen Des Mädchens Klage.”

Online Merker (Baden-Baden)

“For me, concert-going in Barcelona is not simply hearing a singer like Diana Damrau bring beauty and insights to the music of great composers, but where you get to hear her perform this magic.

Somewhere along the way, soprano Damrau–a reigning star in the opera house–decided that the harp was her soulmate on the concert stage, at least the one played by the elegant Frenchman Xavier de Maistre. And she was right: Her outing on Wednesday at the Palau was an evening that even those who don’t find this kind of music their copa of cava could be swept away by.”

Broadway World (Barcelona)

“Der Weg zur Primadonna assoluta war relativ kurz – heute kann sie sich an der MET in New York aussuchen, welche Partien sie singen will, und nicht nur da. Dabei hat sie ihre Stimme sehr behutsam aufgebaut und in jeder Hinsicht erweitert und komplettiert. Es gibt eigentlich nichts mehr – und das macht sie zu einer absoluten Primadonna – was sie mit ihrer Stimme nicht machen kann: Sie singt traumwandlerisch genau, bewältigt mühelos auch die größten und unbequemsten Intervalle, macht unhörbare Registerwechsel und hat ein ungemein reiches Klangfarbensprektrum. Man fragte sich immer wieder, wie sie das, was sie gerade tat, atem- und ansatztechnisch überhaupt machen konnte. Das bedeutet auf der anderen Seite, dass sie sich sehr stark auf die Gestaltung konzentrieren konnte.”

inFranken (Bad Kissingen)