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Aus Günzburg auf die Bühnen der Welt: Diana Damrau zählt zu den besten Sopranistinnen der Welt. Ihren Erfolg nimmt die 47-Jährige locker und mit Humor. Im Interview erzählt sie, was Sport mit Singen zu tun hat und warum sie besonders gut aufpassen muss.

Diana Damrau ist ein Star auf der Opernbühne. Wenn sie ihre Koloraturen singt, etwa als Königin der Nacht in Mozarts «Zauberflöte», geraten ihre Zuhörer in Verzückung. Die 47-Jährige, die aus dem bayerischen Günzburg stammt, zählt zu den besten Sopranistinnen der Welt.

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Mit einem reinen Verdi-Programm präsentiert sich Diana Damrau am 10. Juni im KKL Luzern. Im Interview äussert sich die deutsche Sopranistin zur Kunst der Oper und ihrer Aufgabe als virtuose Interpretin.

Diana Damrau zählt zu den gefragtesten Sängerinnen unserer Zeit. Die gebürtige Bayerin ist bei allem Erfolg bodenständig geblieben. Das Repertoire der 48-jährigen Sopranistin ist breit und reicht von Mozart über die italienische Romantik bis zu Verdi und Strauss. In Luzern gestaltet sie zusammen mit ihrem Mann, dem französischen Bass-Bariton Nicolas Testé, einen Verdi-Abend. Im Interview gibt sich Diana Damrau offen und sympathisch, ein Opernstar zum Anfassen. Auch wenn sie nebenbei noch ihre Kinder hüten muss.

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“Diana Damrau ist als Maria Stuarda eine Naturgewalt. Wie sie sich reckt und mit kindlicher Freude beim ersten Spaziergang im Garten die Blumen begrüßt! Wie sich die Miene verdüstert, als Leicester von Elisabeth spricht, wie sie in Haltung und Ausstrahlung verschmilzt mit ihrer Figur. Damrau ist eine der größten Sänger- Darstellerinnen unserer Zeit. Eine, die sich mit Haut und Haaren in die Rolle stürzt, man spürt: weil sie muss, weil sie gar nicht anders kann. Und die dabei bezwingend singt, mit der Dynamik spielt, Töne kometenhaft lang aushält, zwischen Höllentiefe und Engelshöhen alles auslotet, was die Partie zu bieten hat – der sie eine ungeheure Farblichkeit verleiht. Grandios.”

Der Tagesspiegel

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‘Soms moet je het tegenovergestelde denken van wat logisch lijkt’

Ze begon haar zangcarrière met haar grote liefde Mozart. Maar met Meyerbeer wist de sopraan Diana Damrau: dit is een must. Wie is de man die haar zo raakt?Diana Damrau heeft een band met Amsterdam. Toch stond de Duitse sopraan maar één keer op een Nederlands podium, drie jaar geleden in het Concertgebouw. ‘Geraffineerd als een goede filmacteur zuigt ze je mee naar wanhoop, verlatenheid, woede’, schreef de Volkskrant. De recensenten overlaadden haar met sterren. Maar ook dat is niet de reden dat ze houdt van Amsterdam.

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“Ersten großen Jubel erntete Damrau mit der berühmten Arie der Violetta aus “La Traviata”, in der nicht nur die Leuchtkraft ihres Ausnahmesoprans, sondern auch ihre viel gerühmte Koloraturgewandtheit großartig zur Geltung kam… Nach der Pause, als sie sich – angepasst an die ernsten Vorträge des zweiten Teils – in roter, golddurchwirkter Abendrobe mit schwarzer, langer Stola präsentierte, sang sie die Arie der Desdemona (“Otello”), die ahnt, dass ihr grundlos eifersüchtiger Gatte sie töten werde. Die Zuhörer waren restlos begeistert, Bravorufe mischten sich zunehmend in den brausenden Applaus.”

RP Online (Viersen)

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Frau Damrau, eine Partie, für die Sie weltweit gefeiert wurden, ist Mozarts Königin der Nacht. Als Donizettis Maria Stuarda debütieren Sie nun wieder in einer königlichen Rolle. Mögen Sie es, mächtige Frauen auf der Bühne zu verkörpern?

In der Zwischenzeit habe ich mit Marguerite de Valois in Meyerbeers Les Huguenots sogar noch eine weitere Königin gesungen. Bisher zwar nur konzertant. Das szenische Debüt ist aber in Paris geplant. Ich mag es schon sehr, vornehme und kraftvolle Frauenrollen zu spielen! Mozarts Königin der Nacht sehe ich da allerdings eher als ein Zwitterwesen: sie hat ja auch magische und dämonische Kräfte. Bei Maria Stuart fasziniert mich dagegen der Ge-danke, dass diese Figur historisch ist, dass es sie wirklich gegeben hat. Und trotzdem liegt eigentlich nichts auf der Hand. Es ranken sich so viele Mythen und Legenden um diese Frau, dass man als Interpretin zunächst viele Fragen hat. Wenn man diese Oper von Donizetti aufführt, die ja auch nur einen Teil der historischen Wahrheit abbildet, muss man als erstes sehen, was uns da eigentlich vom Komponisten überliefert wurde. Seine Musik ist für mich die wichtigste Grundlage für die Interpretation, die wir in den Proben gerade zu finden ver-suchen.

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“Diana Damrau was Zurich’s Maria Stuarda. From her appearance at the beginning of Act II, Damrau dominated the opera… Throughout the opera, Damrau was musically and dramatically magnificent. She rose superbly to the myriad challenges of this great, multifaceted role: in particular, her limpid soft singing and seemingly limitless breath control were extraordinary.”

Opera News

“Diana Damrau brought the house down after each of her arias with her creamy soprano and glistening high notes.”

Seen and Heard International

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Erst hört man ihr Lachen. Dann das Gestöckel hoher Absätze. Dann wieder ein Lachen. Dann steht Diana Damrau (46) in der Tür. Man hat sich gut vorbereitet. Besser so, bei einem Weltstar der Opernbühne. Einer jener virtuos alle Tonfarben girrenden und flirrenden Stimmakrobatinnen des überaus faszinierenden Fachs der Koloratursoprane.

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Die Sopranistin Diana Damrau wird im Zürcher Opernhaus demnächst als Titelheldin in Donizettis Oper «Maria Stuarda» hingerichtet.

Mary Stuart war eine schillernde Königin: machtbesessen, gläubig, intrigant. Was verbindet Sie mit ihr?
Sie ist die erste Figur in meinem Alter, die ich darstelle – wobei Mitte vierzig damals eine andere Bedeutung hatte als heute. Aber das passt schon, irgendwann sind die Partien der jungen Mädchen vorbei, man reift als Sängerin, stimmlich und menschlich. Ich muss mir eine Rolle selbst glauben können, damit ich sie darstellen mag.

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