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Frau Damrau, eine Partie, für die Sie weltweit gefeiert wurden, ist Mozarts Königin der Nacht. Als Donizettis Maria Stuarda debütieren Sie nun wieder in einer königlichen Rolle. Mögen Sie es, mächtige Frauen auf der Bühne zu verkörpern?

In der Zwischenzeit habe ich mit Marguerite de Valois in Meyerbeers Les Huguenots sogar noch eine weitere Königin gesungen. Bisher zwar nur konzertant. Das szenische Debüt ist aber in Paris geplant. Ich mag es schon sehr, vornehme und kraftvolle Frauenrollen zu spielen! Mozarts Königin der Nacht sehe ich da allerdings eher als ein Zwitterwesen: sie hat ja auch magische und dämonische Kräfte. Bei Maria Stuart fasziniert mich dagegen der Ge-danke, dass diese Figur historisch ist, dass es sie wirklich gegeben hat. Und trotzdem liegt eigentlich nichts auf der Hand. Es ranken sich so viele Mythen und Legenden um diese Frau, dass man als Interpretin zunächst viele Fragen hat. Wenn man diese Oper von Donizetti aufführt, die ja auch nur einen Teil der historischen Wahrheit abbildet, muss man als erstes sehen, was uns da eigentlich vom Komponisten überliefert wurde. Seine Musik ist für mich die wichtigste Grundlage für die Interpretation, die wir in den Proben gerade zu finden ver-suchen.

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“Diana Damrau brought the house down after each of her arias with her creamy soprano and glistening high notes.”

Seen and Heard International

“Und mit ihrer ersten Maria Stuarda erhärtet Diana Damrau aufs Neue, dass sie – wie etwa Jonas Kaufmann, wie Michael Volle – zu den wenigen Deutschen gehört, die auch im nichtdeutschen Fach Weltruhm beanspruchen dürfen. Für Zürich markiert sie buchstäblich eine vokale Zeitenwende. Denn dieses Debüt beendet definitiv die jahrzehntelange Ära Gruberova. Es ist ein gleichsam “moderneres” Singen, das zu ihrem Triumph führt: nicht mehr die – selbstredend wundersame – verschleierte Stimme der Edita Gruberova, nicht mehr ihr gleitender Zierrat, dem alles zum Legato wurde. Sondern: fast gläsern klar das alles, gestochen die Koloraturen, doch auch ihre Pianissimo-Wonnen sind extraordinär, die Phrasierungen bestechend, und der Gesamteindruck wirkt ausgesprochen ungekünstelt, lässt auch dramatische Eruptionen zu.”

Badische Zeitung

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Erst hört man ihr Lachen. Dann das Gestöckel hoher Absätze. Dann wieder ein Lachen. Dann steht Diana Damrau (46) in der Tür. Man hat sich gut vorbereitet. Besser so, bei einem Weltstar der Opernbühne. Einer jener virtuos alle Tonfarben girrenden und flirrenden Stimmakrobatinnen des überaus faszinierenden Fachs der Koloratursoprane.

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Die Sopranistin Diana Damrau wird im Zürcher Opernhaus demnächst als Titelheldin in Donizettis Oper «Maria Stuarda» hingerichtet.

Mary Stuart war eine schillernde Königin: machtbesessen, gläubig, intrigant. Was verbindet Sie mit ihr?
Sie ist die erste Figur in meinem Alter, die ich darstelle – wobei Mitte vierzig damals eine andere Bedeutung hatte als heute. Aber das passt schon, irgendwann sind die Partien der jungen Mädchen vorbei, man reift als Sängerin, stimmlich und menschlich. Ich muss mir eine Rolle selbst glauben können, damit ich sie darstellen mag.

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For years, Diana Damrau has been one of the of the reigning Bel Canto singers in the world. She has dominated many of Donizetti’s, Rossini’s and Bellini’s heroines and she has also become one of the most prominent interpreters of Donizetti’s “Lucia di Lammermoor.”

This week, she adds another Bel Canto masterwork to her repertoire – the title role of “Maria Stuarda” at the Zurich Opera. In many ways, this is a new direction for Damrau as it is the start of the Tudor repertoire and a more lyric role for the soprano who has to this point dominated the coloratura repertoire. Damrau had hinted at this role debut back in 2015 when she recorded the aria “Nella pace del meto risposa” in her acclaimed album “Fiamma del Belcanto,”  so it will be interesting to finally see the complete role in her repertoire.

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Liederabend Tour

“El humor del Cancionero italiano suele ser también patrimonio femenino y Damrau ha demostrado ser una traductora sutil y alerta de las pinceladas cómicas que Wolf va dejando caer aquí y allá, en las que sabe arropar la voz con gestos y ademanes nunca exagerados.”

El País (Madrid)

“La ventaja de Damrau sobre otras sopranos lírico-ligeras coloratura era y es la de que su instrumento posee una cierta carnosidad, una pulpa lírica más compacta, un cuerpo más presente. Como se pudo apreciar en su fenomenal Zerbinetta de Ariadne en Naxos del Real hace ya años. Y como se ha podido comprobar en este aclamado recital, coronado por hasta seis bises.”

Beckmesser (Madrid)

“Diana Damrau si dimostra completamente a suo agio nell’interpretazione di questi brevissimi ma intensi Lieder anche con la mimica del volto e del corpo, strappando il riso al pubblico presente; essi calzano perfettamente con il carattere poliedrico, brillante e ironico e dalle spiccate doti attoriali del soprano tedesco.”

Opera Click (Milan)

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“Richard Strauss’s Four Last Songs (1948, premiered posthumously in 1950) benefitted from a singer-friendly conductor and the inestimable presence of Diana Damrau. She was wonderful, confiding and communicative from the off – ‘Frühling’ – never forcing the highest-lying passages, and painting the words with meaning, not least in ‘September’, aided by pastel-shaded orchestral colouring of equal importance, its envoi now giving David Pyatt an opportunity to display his prowess on the horn, floated raptly.

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Die Sopranistin Diana Damrau und der Tenor Jonas Kaufmann gehören zu den begehrtesten Opernsängern unserer Zeit. So können sie sich Experimente leisten. Jetzt im Februar touren die beiden mit einem ungewöhnlichen Liederabend durch die großen Konzertsäle Europas. In Berlin, München und Baden-Baden waren sie bereits – jetzt haben sie in der ausverkauften Hamburger Elbphilharmonie gesungen. NDR Kultur Opernredakteurin Sabine Lange war da.

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“Diana Damraus Sopran hat in seiner natürlichen Entwicklung das ursprüngliche Metier des Koloraturfachs längst verlassen, die strahlende glockenreine Stimme tendiert nun mehr in jugendlich dramatische Gefilde voll sinnlicher Wärme. Dem Wolf `schen Liedkosmos begegnete die Sängerin in hinreißend variierten Tongebungen mal naiv, kokett, mal verführerisch, mal gebrochen komisch. Wie selbstverständlich verband Damrau kapriziöse mädchenhafte Süße mit herb-ernstem Pathos, spannte Melodienbögen ob kurz oder auf großem Atem in Verbindung ihres herrlichen Timbres zu vollendeter Schönheit. Lakonisch hinterfragend, vokal fein nuanciert erklangen Man sagte mir, deine Mutter wollt´s nicht oder frech ironisch, kratzbürstig in perfekter Intonation Wer rief dich denn? Schelmisch zweideutig zu variierten Sopranlagen Mein Liebster ist so klein.

Der Neue Merker (Baden-Baden)

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