Features

 

Landbote

Kreative Tüftler, erfinderische Schafferinnen und stille Chrampfer: Rund 650 Menschen arbeiten hinter den Kulissen des Zürcher Opernhauses. Wir haben sie vier Wochen lang begleitet.

Im grossen Kronleuchter an der Saaldecke brennt kein Licht. Die goldenen Barockengel an den Logen sind in Dunkelheit gehüllt. Wie das Premierenpublikum. Es hat in Anzug und Abendkleid darin Platz genommen. Das Scheinwerferlicht geht an. Der Vorhang hebt sich, und die Gäste tauchen ein in die Oper «Anna Bolena» von Gaetano Donizetti, die an diesem Abend im Zürcher Opernhaus Premiere feiert. Gebannt folgen die Zuschauerinnen und Zuschauer den Geschehnissen auf der Bühne vor der riesigen marmorierten Kulissenwand. Mit voluminösem Vibrato schickt König Heinrich VIII. von England seine Ehefrau Anna in den Tod.

Die Gäste sind verzaubert von den Stimmen, die perfekt harmonieren. Und versunken in die Opernwelt, die im Bühnenlicht für sie geschaffen wurde. Ihre Augen sehen nur, was sie sehen sollen. Ihre Ohren hören nur, was sie hören müssen. Was sich hinter der marmorierten Kulissenwand abspielt, entzieht sich ihren Sinnen.

Dort, hinter dem Scheinwerferlicht, agieren in aller Stille schwarz gekleidete Frauen und Männer. So schnell und leise wie möglich lassen sie den künstlichen Schutt- und Ascheberg aus der letzten Szene in einer Luke verschwinden und polieren mit Wischmopps den Boden. Als im Vordergrund der Gesang verklingt, sich die marmorierte Wand hebt und das Scheinwerferlicht auch den hinteren Teil der Bühne wieder beleuchtet, sind die Schattenmenschen verschwunden.

Read More

Operawire

Photo: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf

This week the Opernahus Zürich will open a new production of Donizetti’s “Anna Bolena,” continuing its Tudor cycle with director David Alden furthering his exploration of the queens after receiving rave reviews for “Maria Stuarda.” Despite Alden’s prominence in the director’s chair there’s no doubt that the spotlight of this production will shine most fiercely on soprano Diana Damrau as she makes her role debut as Anna Bolena.

With Bolena, Damrau will move one role closer to singing all three Tudor queens, a feat few sopranos in history have accomplished. Damrau made her role debut as Maria Stuarda in Zürich before bringing her interpretation to Berlin. Critics raved about her performance stating, “throughout the opera, Damrau was musically and dramatically magnificent. She rose superbly to the myriad challenges of this great, multifaceted role: in particular, her limpid soft singing and seemingly limitless breath control were extraordinary.” Her interpretation of the role was eventually recorded in Zürich when she reprised it in 2020.

Read More

BR24

Beim Festival der Nationen steht Diana Damrau am Wochenende in Bad Wörishofen mit einer Operngala auf der Bühne. “Gott sei Dank” habe sie wieder Konzerte, sagt die Star-Sopranistin, die zu Hause gerne Rock aus den 80ern anstimmt.

Read More

Svjetska sopranistička zvijezda večeras će pjevati na zatvaranju Dubrovačkih ljetnih igara

Koloraturna sopranistica Diana Damrau već dva desetljeća nastupa na vodećim opernim i koncertnim pozornicama. Danas će pjevati u Dubrovniku. Na opernoj gali, završnom koncertu Dubrovačkih ljetnih igara koji će se održati večeras u 22 sata ispred Katedrale, nastupit će i bas Nicolas Testé te mladi tenor Roko Radovan, uz Simfonijski orkestar Hrvatske radiotelevizije pod ravnanjem Ivana Repušića.

Read More

Ôlyrix

Les Musicales du Luberon proposent un concert exceptionnel : le nouveau programme de Diana Damrau intitulé “Vivre ou Périr d’Amour”, avec Lise Nougier et Nicolas Testé, encadrés par la cheffe d’orchestre Debora Waldman et l’Orchestre National Avignon-Provence au Théâtre des Carrières :

Read More

Wiener Staatsoper

Diana Damrau im Gespräch mit Andreas Láng

Das Programm dieses Liederabends ist äußerst vielfältig und spannt einen weiten Bogen: Wie kam es zu dieser abwechslungsreichen Zusammenstellung?

Diana Damrau: Der Grundgedanke war, Frauenliebe und -leben mit einer Gruppe spanischer Lieder in Beziehung zu setzen. Ursprünglich dachte ich sogar daran, einen kompletten spanischen Abend auf die Beine zu stellen, aber dann kam Corona und die mit dieser Pandemie einhergehenden Einschnitte in unser aller Leben. Man ist einander durch die notwendigen Beschränkungen – trotz mancher dadurch unter Umständen aufgetretenen Reiberein – näher gerückt. Und da fand ich es an der Zeit, den wunderbaren Schumann-Zyklus, der schon lange auf meiner Wunschliste stand, ebenfalls in den Fokus zu rücken. Denn all das, was in diesen Liedern so schön herausgearbeitet ist, konnten viele in diesen Monaten intensiver erfahren: was nämlich wahre, echte, tiefe Liebe für unser Leben bedeutet beziehungsweise mit sich bringt. Vielleicht würden wir uns heute sprachlich etwas anders ausdrücken, aber die transportierten Gefühle sind unverändert.

Read More

Hamburger Abendblatt

 

Corona zwinge dazu, mehr im Jetzt zu leben, findet die Star-Sopranistin. Ein Gespräch über Heavy Metal zum Abregen und Wahnsinnsrollen.

Sie ist zu Hause, in Zürich – nicht in der Pariser Oper, um in Strauss‘ „Capriccio“ auf der Bühne zu stehen. Für die Sopranistin Diana Damrau, ansonsten ständig weltweit unterwegs, kein Zustand, erst recht kein schöner. Doch sie ist und bleibt optimistisch – und wenn mal nichts hilft, hilft womöglich eine Abregungs-Runde zu Heavy Metal durch den Garten.

Read More

BBC Music Magazine

Donizetti: Tudor Queens

Scenes from Anna Bolena, Maria Stuarda and Robert Devereux
Diana Damrau (soprano), Irida Dradoti, Sara Rocchi (mezzo-soprano), Domenico Pellicola, Saverio Fiore (tenor), Andrii Ganchuk (baritone), Fabrizio Beggi (bass); Santa Cecilia Choir & Orchestra/Antonio Pappano
Erato 9029528093   69:28 mins

‘There was an eccentric fashion at the turn of the 20th century for staging the best bits of several operas in a single evening. You might get half of La traviata plus Cavalleria rusticana, or La bohème with the mad scene from Lucia di Lammermoor thrown in. It was often dramatically nonsensical, but on this disc, three thematically-connected Donizettian dénouements (Anna BolenaMaria Stuarda and Roberto Devereux) make for a compelling combination.’

Read More

Nach Ansicht der deutschen Star-Sopranistin Diana Damrau gibt es weltweit nur wenige herausragende Dirigenten.

«Es ist kein Geheimnis, dass erstklassige Operndirigenten nicht wie Sand am Meer vorhanden sind», sagte Damrau in einem Interview der « Westdeutschen Allgemeinen Zeitung » (WAZ/Donnerstag). «Viele vom großen Schlag gibt es nicht.»

Read More

Load more