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Foto: Malteser Augsburg

Staz

Opernstar Diana Damrau sang zum zehnjährigen Bestehen des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in Günzburg.

Seit zehn Jahren begleiten die Ehrenamtlichen des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser in Günzburg Familien in schwierigen Zeiten. Sein Jubiläum konnte der Hospizdienst am 28. Mai mit einem ganz besonderen Konzert feiern: Die weltweit gefeierte Opernsängerin Diana Damrau trat gemeinsam mit dem Deutschen Ärzteorchester in ihrer Heimatstadt auf.

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Mit einem gemeinsamen Benefizkonzert feierten der Raphael Hospiz Verein Günzburg sein 25-jähriges und der Malteser Kinder- und Jugendhospizdienst sein zehnjähriges Wirken. Beide begleiten Schwerkranke und Sterbende, helfen den Angehörigen, auch danach in der Zeit der Trauer. Helfen war auch das Stichwort der Künstlerinnen und Künstler des Abends im Forum am Hofgarten. Kein geringerer als Opernstar Diana Damrau und das Deutsche Ärzteorchester sagten zu, verzichteten auf jede Gage und sorgten für ein fast volles Haus auf den 850 verfügbaren Plätzen.

Augsburger Allgemeine

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Gerade erleben wir ja die Diana-Damrau-Festspiele in Günzburg. Vergangenen Sonntag waren Sie hier als Überraschungsgast zum Festakt anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Musikschule Günzburg, deren Ehrenmitglied Sie sind. An diesem Samstag treten Sie nun gemeinsam mit dem Deutschen Ärzteorchester musikalisch in Aktion und singen zugunsten des Raphael Hospiz Vereins Günzburg und des Kinder- und Jugendhospizdienstes der Malteser. Wie kommt’s?

Diana Damrau: Nun, ich bin angefragt worden. Die Zusammenarbeit mit dem Ärzteorchester stand schon länger. Und es ist auch nicht das erste Mal. Am vergangenen Wochenende waren es auch günstige Umstände. Ich war von Freitag bis Sonntag in meiner alten Heimat. Am Freitag haben wir den Geburtstag meiner Mutter nachgefeiert. Am Samstag bin ich nach München zum Arbeiten gefahren. Es ist da um die Arrangements für den zweiten Teil meiner Weihnachts-CD gegangen, die demnächst in Hannover aufgenommen wird.

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Knowing she wanted to be an opera singer at the tender age of 12, German-born, Switzerland-based soprano Diana Damrau has never looked back. Indeed, having performed on the world’s leading opera and concert stages for two decades, the singer, who turns 51 in May, has had an enviable career. After training at the Hochschule für Musik WürzburgDamrau went on to sing a vast repertoire that spans both lyric soprano and coloratura roles in such masterpieces as Roméo et Juliette and Manon.

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„Aber man darf ja träumen.“ Helmut Deutsch schrieb den Satz in sein Erinnerungsbuch von 2019 – und träumte davon, mit Jonas Kaufmann und Diana Damrau wieder eine große Lied-Reise zu dritt zu unternehmen, wie sie 2018/19 mit Hugo Wolfs „Italienischem Liederbuch“ geglückt war. Jetzt wird der Traum lebendig. Mit Liebesliedern von Robert Schumann und Johannes Brahms kehren die drei in die großen Konzertsäle zurück. Krönender Abschluss: ihr Konzert am 13. April 2022 im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

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Wiener Staatsoper

Mit der ihr auf den Leib geschriebenen Titelpartie in Donizettis Anna Bolena gastierte die große Tragödin Giuditta Pasta europaweit in Mailand und London, in Paris, Berlin und St. Petersburg. Seit der Wiederentdeckung dieses Meisterwerks, das Donizetti seinerzeit zum Durchbruch verhalf, haben sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die bedeutendsten Prima- donnen erfolgreich dieser Partie angenommen: Von Maria Callas über Joan Sutherland, Renata Scotto, Leyla Gencer, Beverly Sills bis hin zu Edita Gruberova und Anna Netrebko. Nun ist es Diana Damrau, die die Aufführungsgeschichte dieses Belcanto-Juwels um ein wichtiges Kapitel fortschreibt. Nach einer Anna Bolena-Serie in Zürich und knapp vor Probenbeginn für die Aufführungen an der Wiener Staatsoper gab die seit ihrem hiesigen Debüt auch in Wien gefeierte Sopranistin das folgende Interview.

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Landbote

Kreative Tüftler, erfinderische Schafferinnen und stille Chrampfer: Rund 650 Menschen arbeiten hinter den Kulissen des Zürcher Opernhauses. Wir haben sie vier Wochen lang begleitet.

Im grossen Kronleuchter an der Saaldecke brennt kein Licht. Die goldenen Barockengel an den Logen sind in Dunkelheit gehüllt. Wie das Premierenpublikum. Es hat in Anzug und Abendkleid darin Platz genommen. Das Scheinwerferlicht geht an. Der Vorhang hebt sich, und die Gäste tauchen ein in die Oper «Anna Bolena» von Gaetano Donizetti, die an diesem Abend im Zürcher Opernhaus Premiere feiert. Gebannt folgen die Zuschauerinnen und Zuschauer den Geschehnissen auf der Bühne vor der riesigen marmorierten Kulissenwand. Mit voluminösem Vibrato schickt König Heinrich VIII. von England seine Ehefrau Anna in den Tod.

Die Gäste sind verzaubert von den Stimmen, die perfekt harmonieren. Und versunken in die Opernwelt, die im Bühnenlicht für sie geschaffen wurde. Ihre Augen sehen nur, was sie sehen sollen. Ihre Ohren hören nur, was sie hören müssen. Was sich hinter der marmorierten Kulissenwand abspielt, entzieht sich ihren Sinnen.

Dort, hinter dem Scheinwerferlicht, agieren in aller Stille schwarz gekleidete Frauen und Männer. So schnell und leise wie möglich lassen sie den künstlichen Schutt- und Ascheberg aus der letzten Szene in einer Luke verschwinden und polieren mit Wischmopps den Boden. Als im Vordergrund der Gesang verklingt, sich die marmorierte Wand hebt und das Scheinwerferlicht auch den hinteren Teil der Bühne wieder beleuchtet, sind die Schattenmenschen verschwunden.

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Operawire

Photo: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf

This week the Opernahus Zürich will open a new production of Donizetti’s “Anna Bolena,” continuing its Tudor cycle with director David Alden furthering his exploration of the queens after receiving rave reviews for “Maria Stuarda.” Despite Alden’s prominence in the director’s chair there’s no doubt that the spotlight of this production will shine most fiercely on soprano Diana Damrau as she makes her role debut as Anna Bolena.

With Bolena, Damrau will move one role closer to singing all three Tudor queens, a feat few sopranos in history have accomplished. Damrau made her role debut as Maria Stuarda in Zürich before bringing her interpretation to Berlin. Critics raved about her performance stating, “throughout the opera, Damrau was musically and dramatically magnificent. She rose superbly to the myriad challenges of this great, multifaceted role: in particular, her limpid soft singing and seemingly limitless breath control were extraordinary.” Her interpretation of the role was eventually recorded in Zürich when she reprised it in 2020.

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BR24

Beim Festival der Nationen steht Diana Damrau am Wochenende in Bad Wörishofen mit einer Operngala auf der Bühne. „Gott sei Dank“ habe sie wieder Konzerte, sagt die Star-Sopranistin, die zu Hause gerne Rock aus den 80ern anstimmt.

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